• HHReichelt

Golfen mit Freunden am Wilden Kaiser


Wie heißt es doch so schön:

Wenn Du etwas erleben willst, was Du noch nie erlebt hast - dann musst Du etwas machen, was Du noch nie gemacht hast.


Der wilde Heiner vorm Wilden Kaiser...

Nun habe ich etwas gemacht, was ich noch nie gemacht hatte; Ich (Hcp 18), war mit Günni (Hcp 26), Claus (Hcp 17) und Christian (Hcp 32) am Wilden Kaiser! Ich weiß nicht, ob er Euch etwas sagt - im Unterschied zu Kaiser Franz, den Ihr alle kennt, der um die Ecke wohnt - und dessen Ruhm nach der WM-Bestechungs-Affäre schwindet. Nicht so der Wilde Kaiser. Der hat keine Probleme mit der Fifa und keine mit der Steuer. Der steht und steht und steht - und fällt nicht! Er wankt nicht einmal.

Er ist die wahre Majestät im Kaisergebirge, der Alpen-Maestro - wer spricht da schon von seinen Nachbarn im Kaisergebirge, dem Zahmen Kaiser und dem Niederkaiser?

Genau da waren wir also - am Fuße des Wilden Kaisers, in Ellmau!

Und was soll ich Euch sagen?


So läßt sich's leben: Günni (der Mann an der Fahne), Christian und Claus nach der Runde.

Als der liebe Gott Tirol geschaffen hat, muss er einen seiner besten Tage gehabt haben! Die Berge, die Wälder, die Täler, die Luft - und mittendrin in dieser atemberaubenden Naturkulisse Golfplätze wie von einem anderen Stern! Ein Segen für die Augen und für die Seele. Am liebsten möchte ich die Plätze alle einpacken und mit nach Hause nehmen.

Was erwarten vier Männer, die ihr Golfbag packen, um gemeinsam eine Woche lang zu golfen?

Spaß!

Und den hatten wir…selbst dann, wenn wir beim Abendbrot besprachen, was den anderen stört…!

Golf ist eben ein hochsensibler Sport, der den Charakter hinter/unter der Fassade offen legt, der Stärken und Schwächen deutlich macht. Und weil das so ist, kann man schon mal anecken…


Wie gut, dass sich der Wilde Kaiser bei dem Schwung einen Kommentar verkniffen hat...

Wann denn?

Na, wenn beispielsweise einer seinen Ball auf dem Grün nicht mit dem Marker, sondern mit dem Tee markiert…

Wenn einer seinen Ball schlägt, obwohl er noch gar nicht dran ist…

Wenn einer keine Lust hat, immer wieder als Letzter die Fahne reinzustecken…

Wenn einer in die Puttlinie tritt und sich fragt, warum der andere gerade muffig reagiert…

Wenn einer seinen Ball sucht…und keiner der anderen beim Suchen hilft…

Wenn einer seinen Ball anspricht …und die anderen einfach weiterquatschen…

Wenn sich einer drei ‚Damen‘ leistet…und die anderen ihn ewig daran erinnern (müssen), dass Ladys nun mal Geld kosten…

Wie gut für’s Männer-Quartett, dass an solchen Tagen echte Ladys auftauchen!

Sylvia beispielsweise!


Günni rief - und Sylvia kam gern...mal schnell aus München angefahren!

Günni hatte sie im Weihnachts-und Silvesterurlaub im Robinson Club an der Algarve kennengelernt. Als sie nun hörte, dass Günni in Tirol golft, legte sie schnell mal einen freien Tag ein. Kam von München angerauscht, brachte ihre Freundin aus Salzburg gleich mit…und schon sprachen wir nicht mehr über Regeln und lächerliche Puttlinien, sondern über ganz etwas anderes… genau…sogar über Doping…

Ja, über Doping: Als ich drei, vier Bälle in die falsche Richtung gepfeffert hatte, zauberte Sylvia Vitamine aus ihrer Tasche; Aprikosen. Klar, nach den Aprikosen traf ich die Bälle wieder - und der Spruch machte die Runde:

Sylvias Aprikosen sind der Tod des modernen Dopings!


Unsere Zimmernummern auf dem Frühstückstisch - eigentlich streng gehütetes Geheimnis...

Und in Kössen war’s auch wieder eine Frau, die uns verzauberte - mit ihrem Spiel und ihrem Charme. Sabine - die hatte wiederum ICH beim Silvester-Single-Event in Portugal aufgetan. Und sie hatte große Lust, Günni, Christian und Claus kennenzulernen. Also rein ins Auto, rein in die weiße PS-Rakete (TT Audi) - bin gespannt, wie die Sache weitergeht. Ob’s nur beim gemeinsamen Golf bleibt? Oder ob Günni ernst macht…verdächtig oft fiel das Wort ‚Verlobung‘.

Wie auch immer; Sabines Charme, Sabines herzliches Lachen und Sabines Schwung taten Günni gut. Der spielte (zumindest auf den zweiten neun Löchern) für Sabine beeindruckend groß auf, und vom Knie, das ihn so quälte, war irgendwann kaum noch die Rede…


Auf der Wochenbrunner Alm in 1086 Meter Höhe - Günni hat Bock auf 'nen Bock

Was bleibt von so einer Reise?

o Wir haben unsere Kreditkarten strapaziert!

o Wir haben unsere Leber herausgefordert - aber die wächst ja bekanntlich mit ihren Aufgaben…

o Wir haben die E-Bikes, die wir geordert hatten, stehen lassen.

o Wir haben jede Menge Bälle vergeigt, und keiner hat sein Handicap gespielt.

o Wir haben uns nicht gestritten - aber gegrummelt hat’s schon ein paarmal.

o Wir haben für mich WhatsApp eingerichtet und uns Botschaften geschickt: beispielsweise Fotos von kaputten Füßen, Videos mit Cartoons (Er in der Sprechblase: „Meine Frau hat den geilsten Arsch der Welt.“ - Der andere in der Sprechblase: „JA, DICH !!!!“) weitergeleitet oder wichtige persönliche Botschaften gepostet wie: „Günni, wo bleibst Du? Ich bin draußen im Wagen.“ Oder. „Ich schwebe auf die Alm. Ist das ´ne klasse Massage gewesen.“ Oder. „Dinner heute erst um 19.15, weil ‚Günni das Knie‘ noch mal Hand an sich legen läßt. Motto: Massier mal wech die Beule…“

Die Sache mit den Rühreiern...

Oder: „Musste mich heute morgen schon um 7.05 mit dem Koch anlegen. Da hat er mir gesagt, er hätte keine Zeit, er müßte in der Küche arbeiten und könnten mir deshalb kein Rührei machen. Da muss man am frühen Morgen schon wieder mit einer Talkshow anfangen - drei Minuten später hatte ich meine Rühreier. „Oder: „Bin grad das 7. Mal heute Nacht aufgewacht und liege noch komatös im Bett.“

o Wir haben Louis live erlebt, einen jungen Mann, der jodeln, Schifferklavier spielen und sogar ins Alpenhorn blasen kann.

o Wir sind im Hotel Nico begegnet, der seine Fußballkarriere bei Energie Cottbus aufgegeben und stattdessen Sommelier und Barchef geworden ist - Glückwunsch, Nico! Du machst einen guten Job! Sag Deiner Mutti Danke - denn sie hat die Bewerbung für ihren Sohnemann geschrieben…

o Wir haben österreichische Gastfreundschaft (bis auf eine Ausnahme, ausgerechnet die Chefin in unserem Hotel…) erlebt.

o Wir haben die schönsten Plätze gespielt - und wir haben sie genossen!


Was ist das denn??? Genau, mein E-Trolley war auf der Flucht, kurvte einfach durch den Bunker. Und ich konnte ihn dann wieder flott harken

o Ich war zum erstenmal in meinem Leben auf einer Alm. Dort habe ich Günni mit dem Steinbock fotografiert, den Blick ins märchenhafte Tal abgelichtet und im Shop Schmerzsalbe gekauft - hergestellt aus dem Fett des Murmeltieres. Für 14,90 Euro vom Bergdoktor - nun muss sie nur noch wirken.

o Wir haben Unwetter erlebt, die innerhalb von zehn Minuten aufdrehen, nach weiteren zehn Minuten wieder abziehen und dem blauen Alpenhimmel weichen

o Ich habe eine Kerze in der wunderschönen Ellmauer Pfarrkirche zum Heiligen Michael angezündet und sie natürlich derjenigen gewidmet, die ich am meisten liebe: meiner Familie!

o Wir haben unsere Männerfreundschaft getestet und dabei interessante Erfahrungen gemacht!

o Wir haben an unserem letzten Abend auf das 8-Gang-Menü im Hotel verzichtet und stattdessen im Weinatelier Agnes Veltliner getrunken, herzhafte Tiroler Backhendl gegessen und Agnes versprochen, dass wir wiederkommen!


Familien,- pardon-Freunde-Foto auf dem Platz in Schwarzsee. Vier super-geile Typen...oder?

Hansi Hinterseer ist mit Handicap 2,7 nicht nur ein Super-Single-Golfer, ein ehemaliger gefeierter Skirennläufer, als Tiroler Buab und Volkssänger singt er Lieder mit einschmeichelnden Texten - beispielsweise eine Liebeserklärung an seinen Wilden Kaiser, die ich sehr gut nachempfinden kann:


Günni ist soooo groß - da gucke ich doch gern mal zu ihm hoch!

DER HERRGOTT HAT VOLL LIEBE

SICH GRÜNDLICH UMGESCHAUT

UND DANN DEN WILDEN KAISER

INS PARADIES GEBAUT

ES GRÜSST DER WILDE KAISER

ZUFRIEDEN LIEGT ER DA

MIT SEINER NASENSPITZE

IST ER DEM HIMMEL NAH

ES GRÜSST DER WILDE KAISER

ER FÜHLT SICH SICHTBAR WOHL

IN SEINER SCHÖNEN HEIMAT

BEI UNS IM LAND TIROL


Glücksjunge Claus - er hat nur einmal mit Schwung am Glücksrad gedreht, und schon hatte er eine Rückenmassage gewonnen. Mal ein Tag ohne Voltaren...und 75 Euro gespart!

Kitschig, was der Hansi singt??

Jein!

Wie auch immer - MICH werden Tirol und der Wilde Kaiser wiedersehen!


Nachdenklicher Günni nach der Runde auf der Terrasse: Das dicke Knie soll man schließlich hochlegen...und eine rauchen! Und einen Franziskaner trinken!


Dieses Unwetter-Video müßt Ihr Euch angucken! Einfach nur anklicken!


Kein Selfie -Günni hat dieses Bild von mir gemacht. Ja, fotografieren kann er auch!

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MEDIZIN FÜR MENSCHEN

 

Hans-Heinrich Reichelt

Chefredakteur

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D – 25451 Quickborn

Tel +49 172 4223010

hhreichelt@me.com

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