Finca Cortesin

Das Fenster zur Golf-Seele

In meinem 30jährigen Golferleben habe ich wirklich grandiose Plätze und edle Golfresorts gesehen und genossen. In Deutschlands Nr. 1, im legendären Hamburger Golfclub Falkenstein  bin ich so manche Runde mit Freunden gegangen. In Andalusien habe ich in Valderrama  gespielt; jenem Club, in dem 1997 der legendäre 37. Ryder Cup ausgetragen wurde. Im schottischen Gleneagles habe ich versucht, die Greens auf dem Kingscourse zu bezwingen – und bin daran gescheitert. Ich habe in Florida abgeschlagen, in Irland sowieso. Ich will nicht übertreiben, aber ich habe wahrscheinlich ein kleines Vermögen investiert, um meiner Leidenschaft nachzugehen. Und ganz ehrlich? Ich habe keinen einzigen Cent bereut.

Ich habe nicht einen eigenen Garten, ich habe zahllose, jeder 20 Hektar und mehr!


Dann jedoch haben mein Freund Ali und ich auf einer Golfreise durch Südspanien einen Platz und ein dazugehöriges (oder umgekehrt…?) Resort entdeckt, das alles Bisherige in den Schatten stellt. Als wir auf das Tor zufuhren, dachte ich: Das würde Katrin gefallen, hier würde sie Urlaub machen wollen. Dazu müsst Ihr wissen: Sie spielt kein Golf. Und genau das ist der Punkt.

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Golf & mehr beginnt genau hier…

Golfer – ich gebe es zu – haben bisweilen Tendenz, die Welt durch die Golfbrille zu betrachten... immer ... überall. Und unabhängig davon, ob ihr Partner, ihre Partnerein, ihre Frau, ihr Mann ebenfalls Golf spielt. So werden gemeinsame Ferien leicht zum Hürdenlauf über unterschiedliche Vorstellungen von "Seele baumeln lassen". Wenn nicht sogar zum Stolperstein.
Meine Seele baumelt auf dem Golfplatz. Katrins Seele baumelt z. B. auf der Sonnenliege am Meer. Sie liebt Stille und Zurückgezogenheit, ich mag den Plausch auf der Terasse, Menschen beobachten, Geschichten hören. Und hier öffneten sich nun die weißen Tore zum Himmel und dahinter lag: alles auf einmal! (M)ein Paradies hat einen Namen: Finca Cortesin. Eine Perle der Costa del Sol, inmitten der malerischen Hügellandschaft Andalusiens zwischen Marbella und Sotogrande gelegen. Flirrendes Blau beim sensationellen Blick aufs Mitelmeer, grandiose Bergkulisse, 250 Hektar Natur pur, 20 exotische Arten von Pflanzen.


Wer hier golft, fühlt sich wie ein König – weil er wie ein König behandelt wird. Die Golfcarts sind ausgestattet mit  GPS-System, kühlen Getränken und gekühlten, kuscheligen Handtüchern. An der Windschutzscheibe das Namensschild, unterwegs werden Bananen und Äpfel gereicht, und wer vor der Runde auf der Driving Range Bälle schlagen will, der muss nicht zu irgendeinem Ballautomaten –  die Bälle sind schon da. Pyramidenförmig aufgebaut warten sie am Abschlag regelrecht darauf, ins Tal geschagen zu werden.

Die Seele baumelt in der Gewissheit, dass niemand zu kurz kommt. Nach der Runde sitzt Du (wieder gemeinsam) auf der Balkon-Terrasse, lässt Dir ein knackiges Club-Sandwich und ein Glas Wein servieren, lehnst Dich zurück, schaust hinein in das Herz Andalusiens und sagst dem lieben Gott dankeschön, dass es so etwas gibt. Und dass Du dabei sein darfst.

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In der Vorbereitung auf die Reise las ich: "Von dem Moment an, in dem Sie unseren exklusiven Club betreten, erwartet Sie ein unvergessliches Golferlebnis." Stimmt, und mehr als das!  
Das Design der Finca verzaubert sämtlich Sinne. Um zwei berankte Hauptinnenhöfe von palastartigen Dimensionen sind 67 große, helle und elegant eingerichtete Suiten mit vier Meter hohen Decken gebaut – mit je 50 bis 200 Quadratmeter Wohnfläche. Und draußen? 23.000 Quadratmeter üppige und (natürlich…) extrem gepflegte Gärten, drei Pools, Tennis und Paddle-Pätze.

Hier kocht ein Deutscher spanische Küche

 

Das Restaurant El Jardín de Lutz wurde mit einer Sonne im Repsol Guide ausgezeichnet für seine exquisite und  traditionell spanische Küche. Ich behaupte mal: Kein Wunder! Schließlich ist der Küchenchef ein Deutscher. Lutz Bösing kreiert mit seinem Küchenteam endlose Köstlichkeiten und blickt auf eine 30-jährige Karriere zurück. 20 Jahre davon hat er der Perfektion der spanischen Kochkunst gewidmet, immer auf der Suche nach den  "Aromen des Lebens", wie er sie nennt.

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Direkt am “Bahia de Casares”, nur 1,5 Kilometer vom Hotel entfernt, liegt der 6.000 Quadratmeter große Beach Club. Hierher kutschiert ein Shuttle-Service all diejenigen, die Entspannung suchen. Sie steht der Eleganz und Schönheit des Golfclubs in nichts nach. Der Teakholz-Boden, die umliegenden blühenden Gärten, Balinesische Betten, komfortable Sonnenlounges rund um einen Infinitypool: der perfekte Ort, um die tosende Welt zu vergessen. Wer hier in der Abenddämmerung bei Sonnenuntergang einen Cocktail schlürft und wenig später den Sternenregen am nachtblauen Himmel betrachtet, der begreift, dass man nur mit dem Herzen gut sieht… egal, ob mit oder ohne Handicap.

Ich lebe oft vom Träumen und vom Weitererzählen. Und deshalb hoffe ich, dass dieses einziartige Fleckchen Erde durch diese Geschichte ihre Besucher findet… besonders diejenigen, die für ihr gemeinsames Leben noch nicht die perfekte Synthese zwischen Golf und Nicht-Golf gefunden haben. Ich denke, dies ist die Brücke zum Himmel des Golfs; eine Investition in den Seelenfrieden!

MEDIZIN FÜR MENSCHEN

 

Hans-Heinrich Reichelt

Chefredakteur

Justus-von-Liebig-Ring 3g

D – 25451 Quickborn

Tel +49 172 4223010

hhreichelt@me.com

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