Eine Runde mit Sven Strüver - das ist wie ein Ass!

Ich bin nicht sicher, ob sich einer von Euch fragt, wo ich am 13. 14. und 15. Juli sein werde!

Falls sich das doch jemand fragen sollte - hier ist die Antwort: Ich werde in Meck-Pomm sein, beim einzigen Turnier der Senioren-Tour auf deutschem Boden, genau gesagt: bei den WINSTONgolf Senior Open.

Die besten Jungs Ü 50 aus Europa werden hier, auf dem rauen und nicht selten windgepeitschten WINSTONlinks zeigen, was sie noch drauf haben!

Mein Golf-Magnet kommt nicht aus England und nicht aus Schottland, nicht aus Frankreich und nicht aus Italien.

Mein Magnet ist ein großer, smarter deutscher Golfer - Sven Strüver!

Im letzten Jahr - mit 49 Jahren - war er noch zu jung, um in WINSTON aufzuteen!

Aber jetzt ist er 50 - die Zeit ist also reif, um nach dem Siegerscheck über 51.693 Euro zu greifen!

Und Sven Strüver will angreifen, „denn,“ so sagt er, „ich bin noch ehrgeizig genug für den Kampf um den Sieg!“

Sven Strüver - sein Name hat in der internationalen Golfszene einen besonderen Klang!

Sven Strüver - dieser Name ist mir bekannt und vertraut, seit ich Golf spiele. Immerhin seit 34 Jahren!

1996 siegte er bei der South African PGA Championship.

1997 fegte er bei der Dutch Open die Konkurrenten vom Platz!

1998 stand er bei den European Masters in der Schweiz ganz oben auf dem Treppchen!

Dreimal European-Tour Sieger!

Wow!

Sven Strüver und sein Team

Das ist noch nicht alles!

Siebenmal vertrat Sven Strüver Deutschland im World Cup und sechsmal im Dunhill Cup!

Von den Assen, die er geschlagen hat - und von all den Runden in den 60igern will ich hier gar nicht lange reden…!

Apropos reden: Ich habe mit Sven Strüver geredet! Mit jenem Golfer, der den kleinen, weißen Ball immer noch 239 Meter weit schlagen kann…239 Meter in der Luft wohlgemerkt. Ausrollen nicht mitgerechnet…

Wenn man mal ganz ehrlich ist, konnte dieser Sven Strüver gar nichts anderes werden als Golfer. Sein Vater Jochen und sein Onkel Henning waren lange Jahre renommierte Golflehrer.

Sven ist auf dem Golfplatz groß geworden. Im Hamburger Land-und Golfclub Hittfeld, wo sein Vater Jochen als Golflehrer tätig war, wohnte die Familie zehn Jahre lang in einem Haus direkt auf der Anlage. Mit vier Jahren hatte Sven seinen ersten Schläger in der Hand, mit acht sein erstes Handicap, mit zwölf war er einstellig!

1990 wurde Sven Strüver Professional.

Sensationelle Driving Range in Fleesensee

„Mit meinem Vater hatte ich den besten Trainer der Welt,“ sagt Strüver.

Der Vater begleitete seinen Sohn natürlich zu vielen Turnieren. „Das war eine tolle Zeit,“ erinnert sich Strüver, „aber auch eine schwere. Mein Vater war mein Trainer, mein Vater, mein Freund. Da gab es schon mal den Vater-Sohn-Konflikt, den Vater-Spieler-Konflikt, den Vater-Freund-Konflikt.“

Pause, Sven Strüver schweigt für einen Moment.

Ich ahne den Grund - im letzten Jahr hat Sven Strüver seinen Vater Jochen Strüver verloren. Ich habe die Traueranzeige gelesen. „Du hast viele Spuren der Liebe und Fürsorge hinterlassen. Die Erinnerung an all das Schöne mit Dir wird immer in uns lebendig sein.“

Mittlerweile ist Sven Strüver selbst Trainer!

Im Frühjahr 2010 hat der gebürtige Bremer angefangen, eine Ausbildung zum PGA Teaching Professional zu absolvieren, und zwar bei Graham Clark im Golf-Club Teutoburger Wald in Halle (Westf.).

Lernen, um danach zu lehren!

Drei Jahre lang hat er als Landestrainer im Schleswig-Holsteinischen Golfverband erfolgreich gearbeitet - und dann fragte ihn eines Tages der Geschäftsführer im Golf & Country Club Fleesensee:“Können Sie sich eigentlich vorstellen, die Golfschule bei uns zu übernehmen…?“

Klar konnte Sven Strüver sich das vorstellen!

Die Frage ist seit 2017 beantwortet!

Sven Strüver ist der Headpro in Fleesensee.

Eine Anlage mit fünf Golfplätzen, einer einzigartigen Driving-Range, allerbesten Übungsmöglichkeiten, elf Golf-Azubis, drei Golflehrern und wundervollen Übernachtungsmöglichkeiten.

Und Sven Strüver schwebt hier nicht etwa wie ein Golfgott über allem - Sven Strüver ist zu haben, zu mieten. Stundenweise, auch tageweise. Ein Tageskurs kostet bei Ihm 579 Euro!

Hand aufs Golfer-Herz, Sven Strüver - kann jeder - auch der schwache Handicapper - zu Ihnen kommen?

„Ja, klar,“ sagt Strüver, „gern.“

„Haben manche Amateure denn nicht Berühungsängste, wenn der dreimalige European-Tour-Sieger um die Ecke biegt…?

„Manchmal schon - aber das gibt sich schnell.“

Strüver ist ein engagierter und einfühlsamer Head-Pro. Ihm ist wichtig, dass sich schnell eine Vertrauensbasis aufbaut.

„Wo sind die größten Schwächen bei uns Amateuren…?“

„Viele denken zu viel. Man kann nicht innerhalb einer Sekunde des Schwunges über fünf oder sechs Dinge nachdenken…das geht nicht - das machen wir Pro’s ja auch nicht…“

Noch eine Schwäche…

„Ja, unser Spiel heißt GolfSPIELEN - nicht GolfDENKEN oder GolfSCHLAGEN. Golf spielen soll Freude bereiten…jeder weiß es, und dennoch muss man es lernen, verinnerlichen. Besonders in den Momenten, in denen man mit seinem Schläger mutterseelenallein am Ball steht. Hier kommt es darauf an, locker zu sein, gelassen - statt verkrampft den Griff wie einen Schraubstock zu umklammern…“

Training zu geben ist das eine - selbst zu trainieren ist das andere.

Und das bedeutet für Sven Strüver - besonders jetzt in den Vorbereitungen für WINSTONgolf Senior Open - dass er morgens um sieben schon auf der Driving Range steht … und abends gern noch mal eine Runde geht.

Ist er denn zufrieden mit seinen Schlägen?

Strüver lacht. „Zufrieden bin ich sehr, sehr selten. Aber ich freue mich immer riesig, wenn die Schläge so kommen, wie ich sie haben will…“

Ich bin sicher: Die Menschen werden ihre Freude daran haben, wenn sie Sven Strüver, den Lokalmatador, in WINSTON spielen sehen.

Hautnah können sie erleben, wie er seine Drives drivt, die Annäherungen tot an die Fahne legt und lange Putts versenkt.

Und wem das immer noch nicht reicht, um das selbst umzusetzen was er live erlebt, der macht einen Termin mit Sven Strüver in Fleesensee!

Eine Stunde oder einen ganzen Tag mit einem European-Tour-Sieger - das klingt für mich wie ein Ass!

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MEDIZIN FÜR MENSCHEN

 

Hans-Heinrich Reichelt

Chefredakteur

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Tel +49 172 4223010

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