Herrlich! Mit 'nem Freund einfach mal nach Gut Apeldör - lachen, flirten, golfen!

Die Frage meines Freundes Günni war einfach: "Wollen wir nicht mal kurz verreisen?"

Meine Antwort: "Gern, sehr gern sogar."

Aber wohin?

Solch wunderbare Golf-Fotos kann nur ein Fotograf machen - der Hamburger Stefan v. Stengel


Nach Mallorca? Nach Belek? An die Costa del Sol? An die Algarve?

Natürlich nicht! Die Welt ist zum Risikogebiet geworden und der Reisende zum Risikofaktor.

In hundertzweiunddreißig Länder können wir nach den Maßgaben des Robert-Koch-Instituts und des Auswärtigen Amtes derzeit nicht reisen, ohne uns selbst und unsere Mitmenschen akut zu gefährden.

Also, bleiben wir zu Hause. Deutschland hat schließlich auch schöne Ecken. Fliegen wir nicht in die Ferne, sondern setzen uns ins Auto, schalten den Navi an und steuern Dithmarschen an. Genau gesagt - den Golfclub Gut Apeldör in Hennstedt, dort, wo sich früher noch Füchse und Hasen Gute Nacht sagten. Heute ist Gut Apeldör ein Magnet für Menschen, die es schlichtweg einmal gut haben möchten.

So wie Günni und ich!

Mein Freund Günni und Andrea. Diese charmante, strahlende Frau war unsere gute Perle im Restaurant. Verständlich, dass Günni und Andrea nicht auf den Abstand von 1,50 Meter achten...

Einmalig! Du sitzt abends auf der Terrasse, trinkst ein Gläschen Wein, flirtest und genießt den Blick auf den illumierten Platz! Ein Geschenk für die Augen und für die Seele!


Günni und ich sind Freunde. Mehr als ein halbes Jahrhundert ist jeder von uns ohne den anderen ausgekommen. Als wir uns vor ein paar Jahren auf dem Golfplatz in unserem gemeinsamen Heimatclub An der Pinnau begegneten, sprachen wir sehr schnell die gleiche Sprache - wir merkten: Wir lachen gemeinsam, wir diskutieren gern, wir nehmen das Leben ernst - aber auch nicht zu ernst. Und wir golfen gern zusammen. Günni schlägt weiter - ich meist präziser. Manchmal ist es auch andersrum. Wir haben vor zwei Jahren in Tirol rund um den Wilden Kaiser eingelocht - nun also Gut Apeldör.

Start gegen zehn, am Ziel gegen halb zwölf. Einchecken an der Rezeption. Alles mit Maske, und zur Sicherheit liegen sogar kleine, rote Kugelschreiber vor der Trennscheibe. Fein in Folie eingeschweißt - nach der Unterschrift kann der Gast den roten Stift behalten. Cleaner geht's nicht.

Und wohin geht's dann? Klar, erst auf die Driving Range, dann zum 1. Tee. Mitten im reizvollen Dithmarschen erwarten uns 18 liebevoll gepflegte Golfbahnen, perfekt integriert in die landestypische Geest- und Knicklandschaft. Big Apple heißt der Meisterschaftskurs, der nicht umsonst zu den sechs besten und schönsten in Deutschland gehört.

Mini-Kurzurlaub nenne ich das, was ich mit Günni mache. Spielen, übernachten, spielen, abreisen. Genau das tun wir - und wir genießen jede Minute.

Etwas abgekämpft nach der Runde auf Big Apple - aber happy. Das bin ich - unter Golfern Heiner genannt - im Golfcart, das beim Ryder Cup bei Paris Sergio Garcia zum Sieg fuhr

Herzlich willkommen in Gut Apeldör - dem Golfparadies im Herzen von Dithmarschen

Dieter Worms - kreativ und innovativ, Visionär und Macher, Begründer und Besitzer des Golfclubs Gut Apeldör.:

Erst auf dem Platz, dann das Hotelzimmer, schließlich den Abend auf der Terrasse. Wie unter Golfern üblich, kommen wir mit anderen Golfern schnell ins Gespräch. Jeder will erzählen, wo er schon überall gespielt hat - ob Royal Dornoch im hohen schottischen Norden oder in Finca Cortesin im sonnigen Andalusien. Da wird so ein Abend eine Gedanken-und Erinnerungsreise um die Welt. Und ehe man sich versieht, wird's dunkel, und es gehen die Lichter an...

Tatsächlich, auf Gut Apeldör liegen das 18. Grün und der 10. Abschlag unter Flutlicht. Illumination vom Feinsten, ein Festival für Romantiker und Verliebte. Eine Erinnerung, die jeder gern mit nach Hause nimmt. Andrea, unsere gute Perle im Restaurant, hat es nicht leicht, ab 22 Uhr all die Gäste, Günni und mich dazu zu bewegen, die Tafel aufzuheben! Aber mit Charme und einem Lächeln geht halt alles!

Am anderen Tag unserer Auszeit steht die nächste Runde an. Gehen oder fahren? Das ist die Frage. Günni und ich entscheiden uns für's Gehen - dabei steht auf Gut Apeldör die geilste (sorry, aber so ist es nun mal) Golfcart-Flotte der Welt. Es sind die Original-Golfcarts, die dem europäischen Team beim Ryder-Cup-Sieg über die USA im September 2018 bei Paris zur Verfügung standen. Und auf jedem Gefährt steht der Name der Spieler. Günni und ich haben uns im Cart von Sergio Garcia ablichten lassen.

Beim Fotografieren guckt auch Dieter Worms, Begründer und Besitzer von Gut Apeldör vorbei. Er kommt gerade vom Mähen ("Das mache ich ab und zu - und zwar sehr gern"), stellt die Maschine ab und verrät uns: "Ich hätte die Carts schon für viel Geld verkaufen können. Aber sorry, die sind unverkäuflich."

Das kann ich gut verstehen.

Ende einer Kurzreise.

Was bringt so ein Mini-Trip?

Gute Gespräche, gute Getränke, gute Laune, gute Gedanken.

Ich nenne so etwas immer den Vorwärtsgang im Kopf einlegen. Und der war nie so wichtig wie in diesen unsäglichen Corona-Zeiten.

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MEDIZIN FÜR MENSCHEN

 

Hans-Heinrich Reichelt

Chefredakteur

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