Am liebsten gekrault…


Wenn mein Freund Kurt bei einer unserer in jeder Hinsicht unvergesslichen Golfreisen morgens beim Frühstück gefragt wurde, wie er seine Eier am liebsten mag, war seine Antwort stets: "Am liebsten gekrault."

Damit steht er nicht allein da. Nur dass er kein Bundestrainer ist.

Lange haben sich die deutschen Gemüter nicht mehr so erhitzt wie bei der Frage: Ist gerührt, gebraten, gespiegelt, pochiert oder gekocht erlaubt… gekrault jedoch nicht?

Poldi findet, Kraulen ist okay. Bild.de schreibt, dass man den nächsten Krauler sehr wahrscheinlich nicht verpasst, wenn man unter em.zdf.de die Coach Cam ansteuert – parallel zum Deutschlandspiel, falls das noch einen von Euch interessiert –, sodass man die Trainerbank im Auge behält.

Man könnte der französischen Polizei vielleicht vorschlagen, dass sie neben den Hooligans und den Terroristen und den Russen im Besonderen auch noch die französischen Eier im Auge behält. Zeit hätten sie ja.

Evi Simeoni von der FAZ schreibt, dass man so etwas wie der Jogi nicht tut, "...wenn man den Anspruch hat, eine positive gesellschaftliche Kraft in diesem Land zu sein". So hab ich's noch nie gesehen, aber jetzt, wo sie's sagt...

Nun treibt mich die Frage um, ob bei einem so elitäreren Sport wie beim Golfen… also ob ein Jogi-artiges Fehlverhalten zum Beispiel auf der Terrasse am 19. Loch evt. zum Clubverweis führen könnte. Wenn Kraulen schon beim Fussball nicht erlaubt ist, dann müsste man doch eigentlich am 1. Abschlag ein Schild aufstellen, oder?

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Hans-Heinrich Reichelt

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