Porsche-Tag

Wann immer ich einen Porsche sehe, schaue ich ihm hinterher, wann immer ich einen Porsche höre, drehe ich mich nach ihm um.

Porsche ist nicht nur ein Auto - Porsche ist ein Lebensgefühl.

Ich habe leider NIE einen Porsche gefahren, (nicht mal für ein Wochenend...) geschweige einen Porsche besessen.(Ich habe es in meinem Leben 'nur' zu einem roten Alfa Romeo Spider gebracht...)

Klar, mein Leben hat dennoch einen Sinn, auch ohne Porsche. Ohne diese schmachtenden Blicke der Mädels, ohne diese neidvollen Augen der Herren, ohne dieses Röhren unter dem Allerwertesten!

Nun kommt Porsche dennoch in mein Leben: Als Porsche European Open 2017, vom 26. 7. bis 30. Juli, ausgetragen auf dem Green Eagle Golf Courses im norddeutschen Winsen!

Und ich werde dabei sein!

Nein, nein - natürlich nicht als Spieler, sondern als Beobachter. Als Mitläufer, als Amateurgolfer, der seine Freude daran haben wird, den Großen dieser Welt so nahe zu sein.

Und es sind wirklich Große, die hier in Winsen aufteen werden!

Patrick Reed

Er war der Star der Ryder Cup Matches 2016 und trieb das Team USA durch seine Leistungen zum Sieg über Europa. In einem der hochklassigsten Einzel aller Zeiten brachte er Rory McIlroy allein mit seinen unglaublichen Putts zur Verzweiflung. Seit diesem Tag gehört Patrick Reed zu den absoluten Stars auf der PGA Tour in den USA.

Jimmy Walker

Nicht zu verwechseln mit Johnnie Walker...in den ersten acht Turnieren dieser Saison erzielte er drei Siege und katapultierte sich damit in die Spitzengruppe der US-Golfer. Seinen bisher größten Sieg errang er im vergangenen Jahr mit dem ersten Erfolg bei einem Major, der PGA Championship in New Jersey.

Charl Schwartzel

Den bisher größten Erfolg feierte der südafrikanische Golfprofi Charl Schwartzel 2011 beim Masters in Augusta, als der Rory McIlroy mit zwei Schlägen Vorsprung das schon sicher geglaubte Grüne Jackett wegschnappte. In diesem Jahr beendete er das Masters auf dem hervorragenden dritten Rang.

Pat Perez

2017 könnte die Saison von Pat Perez werden, nachdem er sich offensichtlich von einer Schulteroperation sehr gut erholt hat. Der amerikanische Golfprofi mit den mexikanischen Wurzeln hat bei den 15 Turnieren, die er zu Beginn dieser Saison spielte, kein einziges Mal den Cut verpaßt.

Wenn die Jungs Ende Juli ihre Bälle in Winsen aufteen, betreten sie einen der zehn längsten Plätze dieser Welt; 7.161 Meter. Neben der Länge gehört das (leidenschaftlich gern ballschluckende...) Element Wasser zu seinen größten Herausforderungen. 15 Hektar sind das auf 17 Bahnen...lediglich eine Bahn ist somit wasserfrei.

Monster wird dieser Nord Courses von Green Eagle genannt - zu Recht.

Ich weiß, worüber ich rede, denn ich habe den Platz gespielt - und er hat mich geschafft. Oder hat einer von Euch vielleicht schon einmal auf einem 606 (!) Meter langen Par 5 ein Par gespielt?

Wie auch immer...es war ein wunderbarer und kontaktfreudiger Tag.

In meinem Flight spielten Vater und Sohn, Oskar und Marcus Brunnthaler - beide Bosse von Deutschlands (wie ich es sehe...) bester und wichtigster Golf-Zeitschrift. Sie hat einen Namen: GOLFTIME - und wie es in der heutigen Zeit üblich ist, gibt es GOLFTIME nicht nur als gedruckt Ausgabe, sondern natürlich auch digital. Wer interessante Interviews lesen will, wer Golfreisen (ob Karibik, Südafrika, Europa, Asien) buchen und sich inspirieren lassen möchte, wer Golftricks lernen und wer die schönsten Golfbilder sehen will - der entscheidet sich für GOLFTIME. Vater Oskar, seit Jahrzehnten leidenschaftlicher Journalist, ist mir in meinem Journalistenleben schon oft wohltuend aufgefallen...sein Sohn Marcus hat mich auf der Runde ebenfalls beeindruckt. Wenn sein Vater mit Hcp 14,7 mal einen Ball versemmelt hat, meckerte der Junior nicht, sondern sagte einfach 'Macht doch nichts' und zauberte dank Hcp 8,9 den nächsten Ball dorthin, wo er hingehört: an die Fahne!

Vater und Sohn Brunnthaler

Mich rührt es immer, wenn Väter mit Söhnen oder Söhnen mit Vätern etwas Gemeinsames unternehmen. Die Brunnthaler-Runde erinnerte mich an ein Erlebnis, das ich ein paar Wochen zuvor hatte. Da rief mich an einem Freitag mein Sohn an und fragte: Was machst du morgen...?

Meine Antwort: Ich habe ein Golfturnier... Seine Antwort: Sag es ab - wir fliegen nach London.

Und das bedeutete: Mein Sohn hatte zwei Karten für den Klitschko-Kampf im Wembley-Stadion, er hatte Flug und Hotel organisiert. Und wir beide haben dann an diesem Samstag nicht nur einen gigantischen Boxkampf erlebt, sondern vor allem ein unvergeßliches gemeinsames Wochenend!

In diesem Sinne, Oskar und Marcus!

Macht weiterhin so ein gutes Blatt, und ich freue mich, Euch wiederzusehen bei den Porsche European Open auf dem Green Eagle Courses.

Dann müssen wir nicht selbst spielen - dann sollen die anderen das Monster beherrschen!

Und wir schreiben, wie es ihnen denn gelungen ist...!

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MEDIZIN FÜR MENSCHEN

 

Hans-Heinrich Reichelt

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