Gebt dem Corona-Virus keine Chance!

Das Corona-Virus schleicht gerade um die Welt und löst Angst und Schrecken aus. Niemand weiß, woher das Virus kommt, niemand weiß, wohin das führt. Zigtausende sind mittlerweile auf unseren Kontinenten infiziert, jeden Tag sterben Hunderte Männer und Frauen, die Börsenkurse rasen mit Vollgas in den Abgrund, die Wirtschaft hustet nicht nur - die nächste Wirtschaftskrise ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Arbeitslose, Kurzarbeit, die Schreckgespenster sind wieder da! Die 30 wichtigsten deutschen Unternehmen verloren allein am Freitag 36 Mlliarden Euro Börsenwert. Unternehmen wie die Lufthansa streichen 50 Prozent aller Flüge, Länder wie beispielsweise Israel lassen bis Ende März keine Deutschen mehr einreisen, Südtirol ist neuerdings Risikogebiet, die Eishockey-WM der Frauen in Kanada wurde abgesagt - Proshops stehen vor dem Ruin, weil all die Schläger, die im April/Mai geliefert werden sollten, nicht kommen werden. Die Produktionsstätten in China, dem Corona-Virus-Land Nr. 1, sind geschlossen, und wer weiß, wann Driver, Putter & Co. wieder produziert und geliefert werden können!

Mit anderen Worten; Das Corona-Virus hat unseren wunderbaren Sport erreicht. Die ersten European-Turniere wurden bereits gecancelt, italienische Profis wurden unter Quarantäne gestellt, und möglicherweise wird sogar das Masters in Augusta (9.-12.4.)gecancelt. Viren kennen keine Grenzen, so isses!

Tiger Woods war Masters-Sieger 2019. Stoppt das Corona-Virus dieses legendäre Event 2020?

Und wie gehen wir Amateure mit dem Virus, das sich so verhängnisvoll in unser Leben eingemischt hat, auf dem Golfplatz um? Gehen wir ab sofort nur noch allein auf die Runde? Nach dem Motto: Wenn niemand in meiner Nähe ist, kann mich auch niemand anstecken? Müssen wir jetzt bei den kommenden Turnieren einen Corona-Virus-Negativ-Test nachweisen, um aufteen zu dürfen? Oder 18 Löcher mit Mundschutz? Und nach jeder Bahn unter Aufsicht des Marshals ein paar Spritzer Sterillium für die Hände?

Ich sitze an meinem Schreibtisch und schüttel mit dem Kopf, während ich diese Zeilen schreibe und mir diese Fragen stelle. Und ich frage mich natürlich: Sind wir alle kopflos in Panik, haben wir nicht alle schon mal eine deftige Grippe überlebt, oder müssen wir uns ernsthaft Sorgen um unsere Gesundheit und unser Leben machen? Das Leben wäre es ja wert, dass wir uns darum sorgen...

Ich kenne die richtigen Antworten auch nicht (wie sollte ich, wenn sich nicht einmal internationale Virologen einig sind). Und aus gut informierten Kreisen weiß ich, dass sich unsere Regierung in Berlin mit all den zuständigen Ministerien und Staatssekretären und Staatssekretärinnen (Monatsgehalt nicht unter 12.000 Euro) fragt, ob sie uns nun Gelassenheit empfehlen oder doch höchste Alarmstufe ausrufen soll!

Kopflos-Gro-Ko! Es wird sogar erwogen, die Bundeswehr einzuschalten: Wie denn bitte sehr? Soll der deutsche Kampf-Panzer namens Leo 2 Viren jagen...?

Das waren noch Zeiten, als wir in Deutschland Politiker hatten, die wußten, was zu tun ist, wenn etwas zu tun ist...

Ich habe mir meine eigenen Gedanken gemacht, wie wir auf dem Golfplatz mit dem Corona-Virus umgehen sollten, damit es keine Chance hat, uns gefährlich zu werden!


o Nach der Runde; Kein shake hands, keine Umarmung. Kurz zuwinken, Dank sagen, dann das Green verlassen.

o Zur Begrüßung; Ebenfalls kein freundliches Händeschütten, lieber von Ellenbogen zu Ellenbogen anstoßen. Oder einfach nur ein Hallo.

o Auf der Runde: Holt grundsätzlich nur Euren eigenen Ball aus dem Loch.

o Scorecard - unterschreibt nur mit Eurem eigenen Stift.

o Flightpartner: Spiele mit keinem(r), der (die) laut hustet und schnieft. Geht lieber mal allein.

o Clubhaus; Macht einen großen Bogen um das Clubhaus. Wenn Ihr dennoch rein geht und etwas eßt - dann eßt bitte nur von Eurem eigenen Teller. Nicht, dass Ihr Euch eine Pizza mit dem Flight teilt...jeder kriegt ein Eckchen von der Margaritta...

o ProShop; Immer ein gutes Plätzchen, um Erfahrungen aus allen Lebens-Bereichen auszutauschen. Allerdings - einen Meter Abstand von Mensch zu Mensch.

Also Leute - seid achtsam, aber macht Euch nicht verrückt!




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MEDIZIN FÜR MENSCHEN

 

Hans-Heinrich Reichelt

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